Natürliche Sprache – das Computerinterface der Zukunft

NLP Natural Language Processing - das Computerinterface der Zukunft

Er ist smart, zuvorkommend und spricht feinstes Oxford-Englisch. Er ist Guide, Ratgeber, Organisator und manchmal auch nur jemand, mit dem man sich angeregt unterhalten kann. Sein Name: Winston.

Watson ist eine Figur aus dem Bestsellerroman „Origin“ (*) von Dan Brown. Genau genommen ein Supercomputer, dessen Interface jene Stimme ist, die sowohl bei den Protagonisten als auch beim Leser Emotionen weckt.

Jetzt fragen Sie sich bestimmt, warum ich in meinem Blog, das sich eigentlich um Digitalisierung, Technologie und modernes Arbeiten dreht, aus einem Roman erzähle? Ganz einfach: Winston beschreibt perfekt drei Technologien, die unser Leben schon jetzt verändern. Es handelt sich um Natural Language Processing (NLP) und Artificial Intelligence (AI). Also um die natürliche Verarbeitung von Sprache, künstliche Intelligenz (AI) und Big Data als Synonym für Datenbanken.

Ein untrennbares Team

Was verbirgt sich nun hinter den Begriffen, die mehr als Buzzwords sind? Bei NLP geht es im Wesentlichen um ein möglichst natürliches Interface zwischen Mensch und Computer. Es geht um Sprache. Doch was für uns ganz normal ist, bringt Computer schnell an ihre Grenzen, denn unsere Sprache ist enorm komplex. Semantische Zusammenhänge zu verstehen, in den richtigen Kontext zu bringen und richtig darauf zu reagieren benötigt hoch intelligente Software, die permanent dazulernt (AI).Grundsätzlich gibt es im Rahmen von Natural Language Processing drei Ansätze:

Das wörterbuchbasierte NLP,das regelbasierte NLP unddas Deep Learning.

Die erste Version arbeitet sehr präzise, muss allerdings mit einem eingeschränkten Umfang auskommen. Der Mensch muss die Bedienung erlernen. Beim regelbasierten NLP werden die einzelnen Begriffe um Regeln erweitert. Es muss also nicht zwingend der konkrete Begriff erkannt werden, sondern das System kann auf Basis von Zusatzinformationen und Regeln Zusammenhänge erkennen. Mensch und Maschine nähern sich an. Lernen muss jedoch immer noch der Mensch. Allerding bekommt er Hinweise und Unterstützung vom System.

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Künstliche Intelligenz und Kommunikation

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Ich erinnere mich noch öfter an die Mitte der 90ger Jahre als Sprachkommunikation alles war. 0130 und 0180 schossen wie Pilze aus dem Boden. Das Sprachaufkommen wuchs und Unternehmen benötigten Technologien, um die rasant steigenden Anforderungen zu bewältigen. Automatische Sprachdialogsysteme (IVR) waren damals die Lösung. Zunächst halfen sie dabei, Anrufer zu segmentieren. Später waren sie sogar in der Lage, über Self-Service-Systeme Serviceanfragen völlig autark abzuarbeiten. Ganz ohne menschliches Eingreifen.

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Axel (ki-verstehen.de)
Super Artikel und sehr interessant geschrieben. Es wird sehr interessant für was künstliche Intelligenz in Zukunft noch alles eine... Weiterlesen
Samstag, 13. Januar 2018 19:50
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Was die Finanzmarktregulierung (MiFID) mit Contact Recording zu tun hat.

Was die Finanzmarktregulierung (MiFID) mit Contact Recording zu tun hat.

Nach der großen Bankenkrise in 2007 wurde offensichtlich, dass eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte notwendig ist. Vielfältige Auflagen für Finanzunternehmen, die in MiFID (Markets in Financial Instruments Directive) zusammengefasst sind, sollen den Verbraucher bzw. die Investoren schützen. Anfang 2018 wird eine verschärfte Version (MiFID II) dieser EU Gesetzgebung eingeführt. Um diese Auflagen auch national umzusetzen, erfolgt in Deutschland eine entsprechend Novellierung des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG).

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Chats, VoIP & Co.: So kommen Sie mit Ihren Kunden ins Gespräch!

Chats, VoIP & Co.: So kommen Sie mit Ihren Kunden ins Gespräch!

Eine Produktberatung per E-Mail? Oder ein Service-Gespräch Festnetz-Telefon? Die klassischen Formen der Kommunikation haben im Kundenkontakt weitgehend ausgedient. Zumindest wenn es nach den Bedürfnissen der Verbraucher geht. Sie fordern einen direkten Draht zum Unternehmen – am besten in Echtzeit. Wie weit Wunsch und Wirklichkeit dabei noch auseinander liegen, offenbart eine Studie des Digitalverbands Bitkom.

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Digitales Arbeiten

Erfahren Sie mehr über den Arbeitsplatz der Zukunft. Was erwartet uns und wie profitieren wir vom technischen Fortschritt? Antworten finden Sie in diesem E-Book.

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Aufzeichnungspflicht für Finanzdienstleister

Die „Markets in Financial Instruments Directive“ schreibt allen Anlageberatern in der EU vor, ab dem 3. Januar 2018 alle Telefongespräche, die sich auf die Annahme, Übermittlung oder Ausführung von Kundenaufträgen beziehen, aufzuzeichnen und für mindestens fünf Jahre verschlüsselt zu speichern. Wie Sie diese Herausforderung bewältigen, lesen Sie in dieser Broschüre.

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Cloud

Der Mittelstand zieht in die Cloud. Und das aus gutem Grund, denn die flexiblere Prozesse und Kostenvorteile überwiegen die Risiken. Details dazu  finden Sie in diesem E-Book.

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