ISDN geht in den Ruhestand

Bis 2018 müssen alle Unternehmen auf All-IP umgestellt haben. Was Sie dabei beachten sollten, haben wir hier für Sie zusammengestellt.
 

Jetzt Umstellung vorbereiten und Probleme vermeiden

Lange Zeit war Deutschland mit seinem gut ausgebauten ISDN-Netz technologischer Vorreiter, doch mit dem weltweiten Wandel zur IP-basierten Technologie, schickt auch die Deutsche Telekom AG als letzter Betreiber das ISDN im Jahr 2018 in den wohlverdienten Ruhestand.

Schon jetzt läuft die Migration im Privatbereich. Und auch viele große Unternehmen haben bereits auf IP und SIP-Technologie umgestellt. Bis 2018 müssen alle anderen ebenfalls auf die neue Technologie umstellen.

Wie so oft sind mit gravierenden Veränderungen Chancen und Risiken verbunden. ISDN kann nicht mehr leisten, was innovative Unternehmen zur Kommunikation benötigen. IP-basierte Dienste wie Video, Instant Messaging, Web-Konferenzen oder die nahtlose Verknüpfung von Kommunikation und Applikationen sind damit nicht oder nur über Umwege möglich. Deshalb sollte der Umstieg als Chance gesehen werden.

Gleichwohl gibt es viele Prozesse, die auf der alten Technik basieren. Diese müssen identifiziert und geprüft werden. Welche das sein können und wie Sie von der IP-Technik profitieren können, haben wir hier kompakt für Sie zusammengestellt.


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Auf einen Blick

Die Uhr tickt!

Aus ISDN wird NGN – das Next Generation Network

Mit dem Ende von ISDN endet auch ein Prozess, der bereits 2002 begann. Damals wurden Telefon und Computer noch über eigene Schnittstellen (TAPI) miteinander verbunden. Schnelle Zugriffe auf das Adressbuch, die automatische Anzeige von Anruferdaten waren damals erste Komfortmerkmale moderner Unternehmenskommunikation. Im Laufe der Zeit sind jedoch fast alle Kommunikationsdienste von proprietären Geräten wie zum Beispiel Anrufbeantwortern oder Telefonen auf computerbasierte Geräte migriert. Was oft noch fehlte, waren Standards, die eine hochwertige Kommunikation zwischen allen Geräten sicherstellten. Mittlerweile sind diese Standards definiert und werden von allen großen Herstellern entsprechend umgesetzt. Herausgekommen ist das „Next Generation Network“ (NGN). Es basiert auf IP und bzw. darauf aufsetzenden

  • Es ist multimediafähig.
  • Sie benötigen nur einen Anschluss für Sprache und Daten.
  • Sie müssen nur ein Netzwerk aufbauen, betreiben und administrieren.
  • Sie kommen ganz ohne ISDN Baugruppen aus.
  • Die Anzahl der Kanäle ist frei skalierbar.
  • Sie erreichen Kostenvorteile von bis zu 70 Prozent.

Was Sie zum Umstieg wissen und prüfen müssen

Mit dem Wechsel von ISDN auf SIP benötigen Sie weitgehend neue Hardware. Zwar wird es für kleine Anlagen Vorschaltgeräte geben, diese verhindern jedoch, dass Sie langfristig von den Vorteilen der neuen Technik profitieren. Deshalb müssen Sie sorgfältig prüfen, wo Sie mit der Umstellung beginnen.

Als erstes sollten Sie einen Blick auf Ihr Netzwerk werfen. SIP verwendet wie eigentlich alle Netzwerke das IP-Protokoll. Über spezielle Mechanismen wird allerdings sichergestellt, dass Datenpakete in der richtigen Reihenfolge und Wertigkeit transportiert werden. Das setzt moderne Router und Switches voraus. Hinzu kommt, dass IP-Netze nicht so geschlossen sind wie das ISDN Netz. Eine sorgfältige Planung aller verwendeten Dienste,  Teilnehmer und Zugänge ist deshalb nicht nur aus Leistungs- sondern auch aus Sicherheitsgründen unumgänglich. Folgende Dinge können Sie prüfen:

  • Unterstützt das Netzwerk Quality of Service (QoS), VLAN’s und Power over Ethernet (PoE)?
  • Sind die installierten Switches (Etagenverteiler) ausreichend dimensioniert?
  • Lässt sich das Netzwerk zentral administrieren und kontrollieren?
  • Sind drahtlose Netzwerke vorhanden und wenn ja, sind diese mit den gleichen Qualitätsmerkmalen nahtlos in das Gesamtnetzwerk integriert?

Das sind nur grobe Richtlinien, die Sie auch noch mal in kompakter Form auf der Infografik finden. Für eine detaillierte Analyse empfehlen wie Ihnen einen VoIP-Check, den unsere Experten gerne für Sie übernehmen.

Was passiert Ende 2018?

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Vom Telefon bis zum Messfühler – alle sollten eine Sprache sprechen

Häufig werden bei so komplexen Systemumstellungen Dinge vergessen, die im Hintergrund laufen. Dinge, die entweder automatisch im Verborgenen laufen oder die auf den ersten Blick nichts mit Telekommunikation zu tun haben. Dazu gehören zum Beispiel Brandmelder, Alarmanlagen, Maschinensteuerungen oder ganz simple EC-Cash-Geräte. Die meisten dieser Geräte werden nach der Umstellung nicht ohne weiteres funktionieren. Prüfen Sie deshalb sorgfältig, ob Sie folgende analoge oder ISDN-basierende Dienste nutzen:

  • Alarm- und Brandmeldeanlagen
  • Messfühler, Maschinensteuerungen, Maschinenabfragen
  • ISDN-Datentransferdienste
  • EC-Cash Geräte
  • Frankiermaschinen
  • ISDN-basierte Videokonferenzdienste

Für die meisten Anwendungen gibt es schon jetzt IP-fähige Ersatzlösungen. Beachten Sie jedoch, dass insbesondere bei Anschaltungen zu externen Dienstleistern auf Kompatibilität geachtet werden muss. Das betrifft beispielsweise Alarm- und Brandmeldeanlagen, die mit Notrufstellen verbunden sind. Detaillierte Informationen erhalten Sie von unseren Experten.

Worauf Sie beim Provideranschluss achten sollten

Die gute Nachricht ist: Sie haben beim Anschluss Ihres Unternehmens an das öffentliche Netz eine größere Auswahl. Zumindest in Großstädten und Ballungsgebieten. Doch nicht alle Anbieter liefern den gleichen Service. Insbesondere bei Verfügbarkeit und Qualität sollten Sie keine Abstriche machen, denn in Zukunft hängt die gesamte Unternehmenskommunikation von einer zuverlässigen Internetanbindung ab. Deshalb sollten Sie folgenden Kriterien besondere Beachtung schenken:

Leitungsqualität: Die Qualität von Telefonaten oder Videokonferenzen hängt stark davon ab, mit welcher Priorität die Daten übertragen werden. Ihr zukünftiger Anbieter sollte also sicherstellen, dass die zur Priorisierung verwendeten Mechanismen über den gesamten Transportweg zur Verfügung stehen.

Sicherheit: Industriespionage gehört leider zu den Dingen, mit denen sich Unternehmen Tag für Tag auseinandersetzen müssen. Deshalb sollte in jedem Fall eine zuverlässige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Daten unterstützt werden.

Verfügbarkeit: Da Sie in Zukunft Daten und Sprachkommunikation über eine Leitung abwickeln, kommt dieser eine noch größere Bedeutung zu. Spielen Sie in der Planungsphase unterschiedliche Szenarien durch. Lassen Sie sich maximale Ausfallzeiten per Service-Level-Agreement garantieren oder prüfen Sie eine redundante Anbindung über unterschiedliche Routen.

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Herausragende Lösungen und kompetente Hilfe

Der Schritt weg von einer etablierten Lösung muss wohl überlegt sein. Die Vorteile und Kostenersparnisse sowie der Gewinn an Flexibilität rechtfertigen den Umstieg jedoch voll und ganz.

Avaya produziert und betreibt bereits seit 2002 IP-basierte Kommunikationslösungen. Als einer der marktführenden Anbieter helfen wir Ihnen bei der Evaluierung und Migration auf IP/SIP. Auch bei der Anbindung an das öffentliche Netz stehen wir Ihnen als zuverlässiger Partner mit attraktiven Konditionen zur Seite. Schicken Sie einfach folgendes Formular ab und wir melden uns umgehend bei Ihnen.