IT-Sicherheit im Gesundheitswesen

Vom Gesetzgeber gefordert, von Patienten und Mitarbeitern vorausgesetzt: sichere IT in Gesundheitseinrichtungen

Sichere und effiziente IT in Gesundheitseinrichtungen

Netzwerke gewinnen in Gesundheitseinrichtungen immer größere Bedeutung. Sie verbinden zentrale medizinische Geräte, übertragen deren Daten als zu Ärzten und deren Diagnosen als elektronische Arztbriefe an Kollegen. Fehler in diesem System wirken sich unmittelbar auf die Gesundheit von Menschen aus! Deshalb ist es so wichtig, dass Netzwerke im Gesundheitswesen fehlerfrei, performant und vor allem vor dem Zugriff Unbefugter geschützt funktionieren.

Diese Forderungen wurden bereits in der Norm 80001-1 definiert, jedoch deren Umsetzung nicht zwingend gefordert. Mit den gerade beschlossenen Gesetzesänderungen im „Gesetz für digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen“ (E-Health Gesetz) und der Novellierung des IT-Sicherheitsgesetzes im Juli 2015 ergeben sich Änderungen. Klinikbetreiber müssen nun dafür sorgen, dass zwingende Forderungen umgesetzt werden. Dies betrifft den Ausschluss von Fehlern, Einbrüchen und Ausfällen nach aktuellem Stand der Technik.

Avaya kann die Klinikbetreiber dabei unterstützen und bietet als einer der wenigen Anbieter die gesamte Palette moderner Kommunikationsinfrastrukturen an. Von hoch performanten Netzwerkkomponenten über Telekommunikation bis zur zentralen Abrechnung per Chipkarte bekommen Sie alles aus einer Hand. Was das im Einzelnen ist, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Sichere Kommunikation dank MedCOM

Sichere WLANs für jedermann

Telemedizin abrechenbar

Sichere Netzwerke mit der Avaya Fabric

Investitionen sichern

Mit High Speed sparen

Das sagen unsere Kunden

Eltern und unser Personal lieben Avaya Scopia. Mütter können ihr Baby auf dem Bildschirm ihrer Wahl sehen und das Videokonferenzsystem mit der kostenlos verfügbaren Client-Software nutzen. Das mindert ihre Sorgen und erleichtert ihre Erholung.

Yann Levy-Jamet, Anwendungsberater, Universitätsspital Genf
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Sichere Kommunikation und Abrechnung mit Chipkarte – MedCOM

Die Krankenhauslösung MedCOM steht für hoch moderne Komponenten, die auf die besonderen Erfordernisse im medizinischen Alltag abgestimmt sind. Diese fungieren gleichzeitig als zentrale Kommunikationslösung für Personal und Patienten. Dank zusätzlicher Optionen können Sie einfach und schnell die Zusammenarbeit im Ärzteteam durch Videokommunikation und Konferenzlösungen optimieren. Außerdem ermöglicht MedCOM zusätzliche multimediale Services am Patientenbett. Diese und alle anderen Services werden mit nur einer Karte abgerechnet. Mehr noch: über die Chipkarte werden alle Vorgänge von der Aufnahme des Patienten über das Verlegen bis hin zum Entlassen organisiert. Das reduziert den Verwaltungsaufwand und erleichtert die Absicherung des gesamten Prozesses.

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Wie angreifen, was man nicht sieht? – Sichere Netzwerke mit der Extreme Fabric

Was nutzt eine Firewall, wenn Angriffe von innen kommen? Nichts! Deshalb arbeiten wir bei Extreme Fabric mit „unsichtbaren“ Netzwerken. Damit stellen Sie sicher, dass auch ein „versehentlich“ eingestecktes Netzwerkgerät keinen Zugang zum Netzwerk bekommt. Das ist jedoch nur ein, wenn auch wesentlicher Aspekt der Extreme Fabric Netzwerkinfrastruktur. Dank intelligenter Komponenten reduziert sich der Aufwand für Administration und Betrieb enorm. Konfigurationsänderungen erfolgen immer nur am Netzwerkrand. Der Kern bleibt immer unberührt und stabil. Außerdem überwacht das Netz sich selbst. Eventuelle Fehler werden innerhalb von Millisekunden erkannt und behoben. Lange bevor Anwender etwas davon merken. Mit Extreme Fabric bieten wir Ihnen die ideale Infrastruktur, um die hohen Anforderungen der Norm 80001-1 zu erfüllen.

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Avaya Fabric
Avaya Fabric

Drahtlos für jedermann – Rollenbasierte Zugänge machen WLANs sicher und flexibel

Smartphones und Tablets vom Personal sowie die Geräte der Patienten wollen mit drahtlosem Netzwerk versorgt werden. Hinzu kommt, dass die Automatisierung (Internet der Dinge) auch im Klinikalltag zunimmt. Sensoren, Messfühler, Karten- und Barcodeleser wollen ebenfalls drahtlos mitteilen, was sie lesen, messen oder fühlen. Damit all das sicher funktioniert, benötigen Sie ein Netzwerk, das für jedes Gerät prüfen kann, welche Rechte es hat. Unsere WLAN-Lösung macht genau das. Dank Identity-Engines weiß das Netzwerk jederzeit, was ein Gerät und damit auch sein Besitzer darf und was nicht. Dadurch reicht der Betrieb eines WLANs aus, um alle Nutzer zu versorgen. Ob Mitarbeiter oder Patient, eigenes Gerät oder vom Unternehmen gestellt, alle kommunizieren sicher in dem Rahmen, der zuvor festgelegt wurde. Und selbst das geht ganz einfach. Einmal zentral aufgesetzt holen sich die Accesspoints alle Informationen ab und speichern sie lokal. Damit bleiben alle Funktionen und Regeln auch dann bestehen, wenn einzelne Netzwerkknoten ausfallen sollten.

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Sichere Investitionen – Einbinden von Medizinprodukten mit Extreme Open Network Adapter

Neue Anforderungen müssen nicht bedeuten, dass alle vorhandenen Geräte ersetzt werden müssen. Insbesondere bei teuren Medizinprodukten wäre das auch völlig unmöglich. Trotzdem müssen diese Geräte die gleichen Sicherheitsanforderungen erfüllen, wie alle anderen Komponenten im Netzwerk. Dafür bieten wir den Extreme Open Network Adapter an. Über die kleine Box finden neue wie auch ältere Medizinprodukte Zugang zum Netzwerk. Schalten Sie einfach einen Extreme Open Network Adapter zwischen das Gerät und die Extreme Fabric und schon können sie es zentral verwalten, überwachen und absichern. Ihre Investitionen bleiben doppelt geschützt: finanziell wie auch in Bezug auf Datensicherheit.

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Avaya Fabric
Videosprechstunde

Videosprechstunden optimieren die Patientenversorgung

Erfahren Sie in dieser Broschüre mehr über die Chancen der Videosprechstunde.

Endlich: Videosprechstunden werden von den Krankenkassen bezahlt

Technisch war der Einsatz von Video und telemedizinischer Diagnostik schon lange möglich. Jetzt bezahlen die Krankenkassen auch einen Teil der damit möglichen Leistungen. Dazu gehören insbesondere:

  • visuelle postoperative Verlaufskontrolle einer Operationswunde
  • visuelle Verlaufskontrolle einer/von akuten, chronischen und/oder offenen Wunde(n)
  • visuelle Verlaufskontrolle einer/von Dermatose(n), auch nach strahlentherapeutischer Behandlung
  • visuelle Beurteilung von Bewegungseinschränkungen/-störungen des Stütz- und Bewegungsapparates, auch nervaler Genese, als Verlaufskontrolle
  • Beurteilung der Stimme und/oder des Sprechens und/oder der Sprache als Verlaufskontrolle
  • anästhesiologische, postoperative Verlaufskontrolle.

Damit eröffnen sich für Ärzte und Patienten ganz neue Möglichkeiten, da knappe Ressourcen wesentlich einfacher erweitert werden können. Insbesondere im postoperativen Bereich sind visuelle Kontrollen des Heilungsverlaufs notwendig. Finden diese per Videosprechstunde statt, entfallen Fahrten ins Krankenhaus bzw. zum Patienten. Die Konsultationen werden für beide Seiten einfacher und effizienter. Mit dem neuen Gesetz lassen sie sich dank Anlage 31b zum BMV-Ä mit einem Zuschlag für die Videosprechstunde abrechnen.

In einer Arztpraxis genügt dafür ein einfaches Videosystem in hoher Qualität mit bis zu vier Teilnehmern und Anschluss an einen bestehenden PC­Arbeitsplatz. Die Patienten können ein bei Ihnen vorhandenes Smartphone, Smartpad oder einen Desktop PC mit Kamera nutzen. Oder Sie nutzen ein hochwertiges stationäres Videosystem wie zum Beispiel den Video­Visitenwagen, der mobile Diagnostik bis hin zum Krankenbett ermöglicht.

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Hohes Sparpotenzial dank schneller und sicherer Internetanbindung

Damit Synergien durch Konzentration auf Fachkliniken und Fachbereichszentren, z.B. Radiologie oder Kardiologie effizient funktionieren, benötigen Sie einen hochverfügbaren, breitbandigen und echtzeitfähigen Datenaustausch. So sparen Sie beispielsweise bei der Übertragung eines Röntgenbildes mit 5GB über einen 1GBit Leitung ca. sechs Minuten im Vergleich zu einer 100Mbit Leitung*. Das sind immerhin 10 Euro pro Bild und Arzt.

Auch bei der sichereren Übertragung an KIS- oder PAC-Systeme ergibt sich hohes Sparpotenzial. Erfassen Sie die Patientendaten elektronisch, reduzieren Sie automatisch die Aufwendungen im nichtmedizinischen Bereich. Mit sicheren und schnellen Leitungen verhindern Sie außerdem mögliche Übertragungsfehler und steigern die Mitarbeiterzufriedenheit. Sparen Sie pro Patient 10 Minuten ein, sind das bei 250 Patienten 2.500 Minuten jeden Tag*. Weitere Beispiele geben Sie Ihnen gern im persönlichen Gespräch.

*Quelle: Werte aus den Benchmarks durchgeführter Projekte bei Avaya.

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Carrier Services

Fachbeiträge von Armin Gärtner zum downloaden

Armin Gärtner, geboren 1954 in Berlin, absolvierte ein Medizintechnik-Studium an der Fachhochschule Gießen. Seine berufliche Laufbahn führte ihn unter anderem in die medizintechnische Abteilung des Klinikums Wuppertal GmbH (seit 2003 Helios Klinikum Wuppertal). Dort war er Projektleiter bei der PACS-Installation und -Einführung des neurologischen Telemedizinnetzwerkes Neuronet. Seit 2002 ist Gärtner ö. b. u. b. Sachverständiger der IHK Düsseldorf für Medizintechnik und Telemedizin. Seit 2008 arbeitet er freiberuflich in Form eines Ingenieurbüros.

Zu seinen wesentlichen Aufgaben gehören die Erstellung von Gerichts- und Privatgutachten, Beratung von Herstellern zu regulatorischen Fragestellungen sowie die Durchführung zahlreicher Seminare zu Medizintechnik-Themen wie Gerätekombinationen, Risikomanagement aber auch Projektmanagement im Bereich Verteilter Alarmsysteme.

Daneben verfasst Herr Gärtner zahlreiche Fachartikel für unter- schiedliche Publikationsmedien sowie Fachbücher zu Medizintechnik-Themen.

„Medical“ IT-Produkt nicht gleich Medizinprodukt – regulatorische Unterschiede beachten!

Der Beitrag definiert die zu beachtenden regulatorischen Anforderungen an Medizinprodukte und IT-Produkte und beschreibt, welche zusätzlichen normativen Anforderungen für IT-Produkte eingehalten werden müssen, um diese in der Medizin bzw. Medizintechnik - als sogenannte „Medical“ IT-Produkte – rechtlich korrekt betreiben zu bzw. anwenden zu können.

Abgrenzung Eigenherstellung von (zulässigen) Gerätekombinationen im Rahmen von § 4 Abs. 4 Medizinprodukte-Betreiberverordnung (Teil 1)

Die Verfasser stellen zunehmend fest, dass sich auch immer mehr Vorfälle mit vom Betreiber zusammengesetzten Gerätekombinationen ereignen und es damit zu wie auch immer gearteten Gefährdungen für Patienten und Anwender kommen kann. Diese Vorkommnisse können insbesondere für die Betreiber haftungs-, ordnungswidrigkeits- bzw. strafrechtliche Folgen haben. Hintergründe und Empfehlungen finden Sie in diesem Dokument.

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