Avaya Blog

In unserem Blog teilen Mitarbeiter und ausgesuchte Autoren ihre Erfahrungen aus den Bereichen Telekommunikation, Netzwerk, Kundendialog und Carrier Services.
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Virtuelle und erweiterte Realitäten erobern Entwicklung und Schulung

Dass Piloten in enorm teuren Simulatoren den Umgang mit ebenso enorm teuren Flugzeugen lernen, leuchtet jedem ein. Immerhin legen wir unser Leben in die Hände der Cockpit Crews. Zumindest im übertragenen Sinn, denn in der Realität brauchen die Piloten ihre Hände für Joysticks, Tasten, Schalter und jede Menge Papierkram. Als das will gelernt sein und das so realistisch, umfangreich und trotzdem sicher wie möglich.

Flugsimulatoren, die einerseits dem späteren Arbeitsplatz exakt gleichen, anderseits nahezu beliebige Flugsituationen simulieren können, gehören seit Jahrzehnten zu den – wenn auch sehr teuren – Errungenschaften der Menschen.

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Es ist fast ein Jahrzehnt her, dass der Zusammenbruch von Lehman Brothers und der Verkauf von Merrill Lynch die Welt in die schlimmste Wirtschaftskrise seit fast einem Jahrhundert stürzte. Unternehmen, vor allem kleinere und mittelständische mit 50, 100 oder 200 Mitarbeitern, mussten neu überdenken, wie sie den laufenden Betrieb finanzieren.

Die internationale Presse sagt uns, dass die Finanzkrise nun nur noch Teil der Geschichte ist, aber die Kunden und Channel-Partner von Avaya erzählen eine andere Geschichte. Sie berichten, dass Kredite immer noch schwer zu bekommen sind.
Dies ist gerade in der aktuellen Umbruchssituation extrem kritisch. Wir befinden uns mitten in der vierten industriellen Revolution – Industrie 4.0, Arbeit 4.0 und Digitale Transformation sind hier nur einige der Schlagwörter.

Der Wille zur Digitalisierung ist im Mittelstand vorhanden. Das konnte ich in vielen Gesprächen, die ich in den letzten Monaten geführt habe, deutlich feststellen. Besorgniserregend hingegen sind einerseits die Vorstellung über die Auswirkungen der digitalen Transformation auf das eigene Business als auch die Zeitvorstellungen bei der Umsetzung. Ja, die Auftragsbücher sind voll, die Mitarbeiter gut beschäftigt. Doch das Ausmaß der Veränderungen und vor allem deren Geschwindigkeit können wie ein Tsunami wirken und ganze Unternehmen in Nischen drängen oder gar ganz auslöschen.

Bei meinen vielen Besuchen in mittelständischen Unternehmen erlebe ich immer wieder Situationen, die den derzeitigen Einzug von Arbeiten 4.0 herrlich widerspiegeln. Das Szenario sieht – etwas überspitzt dargestellt – so aus: Ein Büro mit zwei Arbeitsplätzen. Auf der einen Seite sitzt ein älterer Kollege. Nennen wir ihn mal Herbert. Sein Schreibtisch ist mustergültig aufgeräumt. Alle Akten wurden ordentlich nach Vorgängen gestapelt, die Wiedervorlagemappe wartet auf Aufmerksamkeit, die sie auch bekommt, sobald die Post-it-Aufkleber am Bildschirm abgearbeitet sind.

Genau wie in der Transport-Branche ist die Infrastruktur ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg eines Unternehmens – sprich wie schnell und wie durchgängig kann ich meine Ware an die Kunden ausliefern und eben auch „Rohstoffe“ von meinen Lieferanten beziehen. Im Bereich Verkehr ist die Modernisierung und Ausbau der Infrastruktur bereits voll im Gange und wird mit Milliarden Investitionen vom deutschen Staat und der Europäischen Union gefördert.

Digitale Transformation, Digitalisierung, Arbeiten 4.0, Industrie 4.0 oder das Internet der Dinge (IoT) – es gibt viele Begriffe für die Chancen, die uns technische Fortschritte bringen. Dabei ist es ganz einfach: Digitalisierung bedeutet für jedes Unternehmen eine andere Reise in die Zukunft.

Ich erinnere mich noch öfter an die Mitte der 90ger Jahre als Sprachkommunikation alles war. 0130 und 0180 schossen wie Pilze aus dem Boden. Das Sprachaufkommen wuchs und Unternehmen benötigten Technologien, um die rasant steigenden Anforderungen zu bewältigen. Automatische Sprachdialogsysteme (IVR) waren damals die Lösung. Zunächst halfen sie dabei, Anrufer zu segmentieren. Später waren sie sogar in der Lage, über Self-Service-Systeme Serviceanfragen völlig autark abzuarbeiten. Ganz ohne menschliches Eingreifen.

Bei meinen Gesprächen in den Gesundheitseinrichtungen werde ich vermehrt nach Technologien gefragt, das Personal gegen Übergriffe zu schützen. Dieses Thema blieb bisher in den Notaufnahmen, Stationen und Pflegeeinrichtungen. Gesprochen wurde darüber gar nicht oder nur intern.

Wenn es zu einer Notfallsituation kommt, wissen die meisten Menschen, dass sie die Notrufnummern 112 oder 110 anrufen können und dann mit einem Disponenten verbunden werden, der die Situation auflösen und im Bedarfsfall Hilfe entsenden kann. Auch wenn diese Vorgehensweise sich im Prinzip in der Vergangenheit als sehr effektiv erwiesen hat, so treib...

Digitalisierung durchdringt alle Lebensbereiche mit steigender Anzahl von Endgeräten und neuen Geschäftsprozessen rund um Virtualisierung und Cloud Computing. So wird zum Beispiel eine Wachstumsprognose von 30% für Cloud-Computing bis 2018 von Goldman Sachs gegeben, was einen Faktor 6 des Wachstums für IT-Enterprise Lösungen entspricht. Dabei wird auch das jährliche Datenvolumen im Schnitt um 22% von 90 Exabyte auf über 194 Exabyte bis zum Jahr 2020 ansteigen.

 

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