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Technische Entwicklungen und Globalisierung verändern unser Arbeitsleben

Technische Entwicklung verändert unser Arbeitsleben

Hin und wieder zeigen uns alte Bilder, wie sehr sich die Welt dank technischer Fortschritte und Globalisierung verändert hat. Nehmen wir beispielsweise einen Hafen in den siebziger Jahren. Menschen und Maschinen wirbelten gemeinsam durch Schiffsleiber, Lagerhallen und Kontore. Sie bedienten Maschinen, trugen das, was für Maschinen zu kompliziert war, auf dem Rücken in die Lagerhäuser. Heute ist der Zutritt für Menschen in vielen Bereichen verboten. Warum? Weil Maschinen viele seiner Arbeiten übernommen haben.

Hin und wieder zeigen uns alte Bilder, wie sehr sich die Welt dank technischer Fortschritte und Globalisierung verändert hat. Nehmen wir beispielsweise einen Hafen in den siebziger Jahren. Menschen und Maschinen wirbelten gemeinsam durch Schiffsleiber, Lagerhallen und Kontore. Sie bedienten Maschinen, trugen das, was für Maschinen zu kompliziert war, auf dem Rücken in die Lagerhäuser. Heute ist der Zutritt für Menschen in vielen Bereichen verboten. Warum? Weil Maschinen viele seiner Arbeiten übernommen haben. Sie arbeiten schneller, effizienter und brauchen keine Pausen. Was früher Kiste für Kiste gelöscht wurde, steckt heute in Containern, die maschinell ent- und verladen werden. Menschen würden die automatisch gesteuerten Prozesse nur stören. Selbstverständlich stecken hinter den Prozessen immer noch Menschen. Wir werden so schnell nicht überflüssig. Wir müssen uns nur den veränderten Bedingungen anpassen. Doch welche sind das?

Der Arbeitsplatz der Zukunft

Fest zugewiesene Arbeitsplätze werden zukünftig selten sein. Das liegt daran, dass wir insgesamt flexibler werden müssen. Je nach Projekt arbeiten Teams zusammen und verteilen sich nach Abschluss des Projektes wieder auf neue Teams und Aufgaben. Nur so können Unternehmen den Anforderungen einer sich rasant entwickelnden Umgebung genügen.

Hinzu kommt, dass sich die Ansprüche der jüngeren Mitarbeiter von denen älterer unterscheiden. Die Generation-Y möchte nicht den Wünschen und Vorstellungen eines Arbeitgebers genügen. Sie möchte ihre eigenen Vorstellungen und Ideen ausleben. Daraus entsteht ein weiterer Megatrend: die Individualisierung. Wer mit digitalen Gadgets aufgewachsen und gut ausgebildet ist, sucht einen Job, der die Sehnsucht nach Selbstbestimmung, maximaler Kreativität und ausreichender Freizeit erfüllt.

Diesen Wünschen muss auch das Arbeitsumfeld genügen. Das beginnt schon bei der Architektur. Sie geht weg von festen Raumkonzepten und hin zu flexiblen Work-Areas, die je nach Arbeitsanforderungen Raum für gemeinsames Brainstormen, einzelne Entfaltung oder straffes Teamwork geben. Die Mitarbeiter wählen jeweils das Arbeitsumfeld, welches sie sowohl von der technischen Ausstattung als auch vom Ambiente optimal unterstützt.

Mobilität und Kreativität ersetzen das klassische Büro

Dass solche Konzepte nicht mit einem klassischen Arbeitsplatz mit Tischtelefon und PC funktionieren, ist klar. Schon das Auffinden von Kollegen anhand von Raumnummern und einem Telefonbuch funktioniert nicht mehr. Deshalb haben moderne Kommunikationslösungen diese Funktionen übernommen. Über Statusanzeigen im Messenger finden Sie Ihre Kollegen. Sie wissen sogar, ob sie anwesend, verfügbar oder im Meeting sind. Kleinere Anfragen sind darüber schnell erledigt und räumliche Trennung wird durch virtuelle Verbindung eliminiert.

Der Messenger avanciert generell zum Zentrum der Kommunikation. Aus ihm starten Sie Anrufe per Sprache oder Video, nehmen an Web- oder Videokonferenzen teil und tauschen auf dem kürzesten Weg Dateien aus. All das funktioniert auf dem Laptop ebenso wie auf Tablet oder Smartphone. Alles dreht sich um den Mitarbeiter und seine derzeitige Aufgabe. Standorte, Arbeitsplätze verlieren an Bedeutung, solange stabile Netzwerkverbindungen vorhanden sind.

Für Unternehmen bedeutet dieser Trend, dass sie sich von gewohnten Schemen lösen müssen. Der Zugriff auf das Firmennetzwerk muss unabhängig vom Standort zuverlässig und vor allem sicher funktionieren. Private Geräte sollten eingebunden werden, ohne Sicherheitsstandards zu gefährden. Kamera und Headset am Arbeitsplatz werden zur Selbstverständlichkeit.

Auf geht’s in eine digitale Zukunft

So gravierende Veränderungen, wie wir sie gerade erleben, erfordern viel Überzeugung. Gewohntes muss über Bord geworfen werden, um dem Neuen und Besseren Platz zu machen. Doch wer mit offenen Augen und wissbegierig durchs Leben geht, wird schnell von den neuen Möglichkeiten begeistert sein. Innovative Lösungen vereinfachen die Zusammenarbeit und schaffen Raum für Flexibilität und Kreativität.

Es ergibt keinen Sinn, ängstlich in die Zukunft zu blicken. Globalisierung und Digitalisierung vernichten nicht unbedingt Arbeitsplätze. Sie zwingen uns als Menschen, unsere Rolle zu überdenken und neu zu erfinden. Und sie geben uns die Möglichkeit dazu, denn dank innovativer Technologien erreichen wir mehr als je zuvor. Wir müssen eben nicht mehr schwere Güter auf dem Rücken aus Schiffbäuchen schleppen, sondern kümmern uns darum, dass Maschinen das für uns erledigen. Das schafft wiederum Platz für neue Ideen und schafft zudem den Freiraum, den wir uns für ein individuelles Privat- und Berufsleben wünschen.

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