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Arbeiten ist, was wir schaffen, nicht wo wir unsere Zeit verbringen.

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Die Zukunft eines Unternehmens hängt in hohem Maß von seinen Mitarbeitern ab. Das betrifft sowohl die Erfahrungen und das Wissen der Mitarbeiter, die das Unternehmen aktuell prägen, als auch die, die mit frischen Ideen die Zukunft gestalten werden. Und genau um diese jungen, gut ausgebildeten Absolventen buhlen Unternehmen. Eine technische Infrastruktur, die den Anforderungen jüngerer Generationen gerecht wird, bietet schon mal eine solide Grundlage für erfolgreiches Recruiting.

Die Zukunft eines Unternehmens hängt in hohem Maß von seinen Mitarbeitern ab. Das betrifft sowohl die Erfahrungen und das Wissen der Mitarbeiter, die das Unternehmen aktuell prägen, als auch die, die mit frischen Ideen die Zukunft gestalten werden. Und genau um diese jungen, gut ausgebildeten Absolventen buhlen Unternehmen. Eine technische Infrastruktur, die den Anforderungen jüngerer Generationen gerecht wird, bietet schon mal eine solide Grundlage für erfolgreiches Recruiting.

Flexible Arbeitsgestaltung für viele Absolventen ein Hauptargument

Der eigene Schreibtisch, die Quadratmeter im Büro und ein Firmenwagen waren für viele Mitarbeiter die Maßstäbe für Karriere. Statussymbole, die jüngeren Generationen offenbar weniger wichtig sind. Das geht aus einer Studie (1) hervor, die der Personaldienstleister Randstad durchgeführt hat. Darin wurden 7.100 Arbeitnehmer und Arbeitssuchende im Alter zwischen 18 und 65 Jahren zum Thema Arbeitswelt in Deutschland befragt. Dabei gaben 42 Prozent der Befragten an, dass Ihnen eine flexible Arbeitszeitgestaltung auf wichtig ist. 68 Prozent möchten lieber ortsunabhängig arbeiten. Zumindest an einigen Tagen der Woche.

IP-basierte Kommunikation und Cloudlösungen als Grundlage für den Arbeitsplatz der Zukunft

Flexible Arbeitsplätze und ortsunabhängiges Arbeiten lassen sich nicht mehr mit Rufweiterleitung und Handy realisieren. Wer mit WhatsApp & Co. aufwächst, möchte auch im Arbeitsumfeld auf schnelle und direkte Kommunikation nicht verzichten. Auf einen Blick sehen, ob ein Kollege verfügbar ist, eine schnelle Nachricht über den Messenger oder das gemeinsame Meeting per Video sind wichtige Kriterien für effiziente Abläufe im Unternehmen. Diese Vorteile lassen sich nicht mit klassischen ISDN-Lösungen realisieren. Zumindest nicht ohne externe, zusätzliche Lösungen. Diese müssen zusätzlich gebucht werden und lassen sich – wenn überhaupt - nur schwer in die eigene Infrastruktur einbetten. Deshalb ergibt es durchaus Sinn, im Rahmen der Umstellung von ISDN auf All-IP auch gleich eine zukunftssichere Kommunikationslösung einzuführen. Arbeiten 4.0 ist keine Vision mehr. Es wird in vielen Unternehmen gelebt und gehört dort zum Alltag.

Technik allein reicht nicht – auch die Firmenkultur muss sich ändern

Wer sein halbes Leben lang zu festen Arbeitszeiten, an einem Ort und in festen Strukturen gearbeitet hat, muss sich erst an die neuen Möglichkeiten gewöhnen. Gewohnheiten abzulegen und Neues zu entdecken sollte deshalb so attraktiv wie möglich gemacht werden. Deshalb ist es so wichtig, nicht nur die technischen Grundlagen zu legen. Auch die Mitarbeiter sollten frühzeitig in den Veränderungsprozess einbezogen werden. Denn nur so lassen sich sowohl die technische Lösung als auch die zukünftigen Prozesse so optimal gestalten, dass sie von allen Beteiligten schnell und wohlwollend angenommen werden. Das erhöht die Bereitschaft, Veränderungen anzunehmen und zu fördern.

Fazit: Arbeiten 4.0 und Digitalisierung sind reale und aktuelle Herausforderungen für mittelständische Unternehmen

Die Abschaltung des ISDN Netzes ist eine logische Konsequenz aus der technischen und evolutionären Entwicklung. Unsere Art zu kommunizieren ist vielfältiger geworden. Und das betrifft nicht nur den privaten Bereich, in vielen Unternehmen sind die täglichen Meetings per Video bereits Alltag, übrigens auch bei Avaya. Standortunabhängig zu arbeiten und das eigene Schaffen im Fokus zu haben, entspricht dem, was sich offenbar die meisten Arbeitnehmer wünschen. Es geht nicht darum, eine gewisse Zeit im Büro zu verbringen, sondern etwas zu schaffen. Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeiten dazu!

(1) http://www.randstad-award.de

Was die Finanzmarktregulierung (MiFID) mit Contact...
All-IP – welche Leitung ist die richtige?
 

Kommentare 1

Gäste - Nina am Donnerstag, 21. Juni 2018 13:17

Vielen Dank für diesen treffenden Artikel! Ich bin da ganz bei Ihnen. Die Digitalisierung bietet so viele Chancen und Veränderungen und gerade um die jüngere Generation zu locken, muss man einfach mit der Zeit gehen. Aber auch die bisherigen Mitarbeiter und vor allem auch die ältere Generation dürfen dabei nicht außer Acht gelassen werden und müssen die Chance bekommen sich an die Umstellung zu gewöhnen. Wir sind ja auch in Zeiten eines demografischen Wandels, der auf den Digitalisierungs-Trend und Arbeit 4.0 trifft. Dazu hab ich einen ganz spannenden Beitrag als Ergänzung zum Thema gefunden, der darstellt, wie sich diese beiden Trends zusammenbringen lassen und wie man auch die ältere Generation mit in Sachen digitaler Transformation abholt (der hier: https://www.ifb.de/der-betriebsrat/2017-04-wichtig-fuer-den-betriebsrat/arbeiten-40.html)

Viele Grüße,
Nina

Vielen Dank für diesen treffenden Artikel! Ich bin da ganz bei Ihnen. Die Digitalisierung bietet so viele Chancen und Veränderungen und gerade um die jüngere Generation zu locken, muss man einfach mit der Zeit gehen. Aber auch die bisherigen Mitarbeiter und vor allem auch die ältere Generation dürfen dabei nicht außer Acht gelassen werden und müssen die Chance bekommen sich an die Umstellung zu gewöhnen. Wir sind ja auch in Zeiten eines demografischen Wandels, der auf den Digitalisierungs-Trend und Arbeit 4.0 trifft. Dazu hab ich einen ganz spannenden Beitrag als Ergänzung zum Thema gefunden, der darstellt, wie sich diese beiden Trends zusammenbringen lassen und wie man auch die ältere Generation mit in Sachen digitaler Transformation abholt (der hier: https://www.ifb.de/der-betriebsrat/2017-04-wichtig-fuer-den-betriebsrat/arbeiten-40.html) Viele Grüße, Nina
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