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Virtuelle und erweiterte Realitäten erobern Entwicklung und Schulung

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Dass Piloten in enorm teuren Simulatoren den Umgang mit ebenso enorm teuren Flugzeugen lernen, leuchtet jedem ein. Immerhin legen wir unser Leben in die Hände der Cockpit Crews. Zumindest im übertragenen Sinn, denn in der Realität brauchen die Piloten ihre Hände für Joysticks, Tasten, Schalter und jede Menge Papierkram. Als das will gelernt sein und das so realistisch, umfangreich und trotzdem sicher wie möglich.

Flugsimulatoren, die einerseits dem späteren Arbeitsplatz exakt gleichen, anderseits nahezu beliebige Flugsituationen simulieren können, gehören seit Jahrzehnten zu den – wenn auch sehr teuren – Errungenschaften der Menschen.

Digitalisierung macht Trainings und Entwicklung in virtuellen Umgebungen erschwinglich

Virtuelle Umgebungen kennen die meisten von uns aus Computerspielen und Animationsfilmen. Etwas unauffälliger sind die digitalen Fernsehstudios. Schon vor Jahren sind die Kulissenbauer keine Schreiner mehr, sondern Programmierer, die Studio und Inhalte der Sendung nahtlos miteinander verbinden. Sehr schön zu sehen in der Tagesschau, wo Studio, Moderation, Infografiken und Beiträge zu einem einheitlichen Konstrukt verschmelzen.

Augumented Reality und Virtual Reality

Die Produktion der Tagesschau ist vergleichbar mit dem Flugzeugsimulator. Was dort an Technik verwendet wird, ist aufwendig und teuer. Sie verknüpft reale Elemente mit virtuellen. In diesem Fall sprechen wir von Augumented Reality (AR), also erweiterter Realität. Im Gegensatz zur Virtual Reality (VR), die vollständig aus dreidimensionalen Computeranimationen bestehen, wird Augumented Reality für Menschen greifbarer und damit auch nützlicher. Hinzu kommt, dass sie in der Regel weniger Rechenleistung benötigt, da nur Teile der Animation gerendert werden müssen. Die eigentliche Grundlage ist in der Regel ein per Video aufgenommenes Livebild.

Der Markt wächst rasant

Chancen und Möglichkeiten dieser Entwicklung spiegeln sich auch in aktuellen Marktprognosen wieder. Die Experten von IDG erwarten für die Bereiche Augumented und Virtual Reality in den nächsten vier Jahren ein Marktwachstum von 27 auf 209,2 Milliarden US-Dollar*. Dabei geht es einerseits um Hardware wie beispielsweise VR-Brillen oder 3D-Kameras, andererseits – und das ist der größere Teil – um Applikationen.

Was mit Augumented Reality möglich ist, hat Apple auf der letzten Keynote gezeigt. Schon mit der vergleichsweise schwachen Rechenleistung eines Smartphones, konnten aufwendige Animationen gezeigt werden. Zwar war deren Nutzen noch recht spielerisch, doch schon jetzt gibt es viele Anwendungen, die enorm sinnvoll und hilfreich sind.

Lernen, helfen, entwickeln in 3D

Die Kombination aus realer und animierter Welt hilft in vielen alltäglichen Situationen. So lernen beispielsweise Techniker den Einbau von Ersatzteilen in gefährlichen Umgebungen. Dabei erleben sie jeden einzelnen Schritt dank VR-Brille und interaktiven Sensoren so real, dass sie sich im Ernstfall sofort sicher und zuverlässig bewegen können.

Immobilienmakler und Architekten können mit Ihren Kunden durch noch nicht gebaute Wohnungen spazieren und kleinste Details sehen und diskutieren.

Servicemitarbeiter können vor Ort zusammen mit Kollegen aus der Zentrale Probleme beheben. Dazu trägt der Servicetechniker eine spezielle Brille, die das Sichtfeld des Technikers in die Zentrale überträgt und gleichzeitig Informationen von dort empfängt und anzeigt. So kann beispielsweise ein Spezialist bestimmte Teile markieren und deutlichen machen, wo der Kollege vor Ort den Fehler finden und reparieren kann.

Andere Szenarien setzen unsere Kunden in der Entwicklung ein. In einer globalen Welt werden Produkte häufig auf einem Kontinent entwickelt und auf einem anderen produziert. Dank AR und VR können Schulungen global durchgeführt werden. Ganz ohne Reisekosten und zeitliche Einschränkungen.

Zusammenarbeit macht virtuelle Welten besser

Jetzt fragen Sie sich vielleicht, welche Rolle Kommunikation in diesem Zusammenhang spielt. Eine ganz wesentliche, denn mal abgesehen von Pokemon Go und ähnlichen Spielen geht es bei Augumented Reality und Virtual Reality um Zusammenarbeitslösungen. Menschen, Informationen, Applikationen und Wissensspeicher verschmelzen zu einer Einheit. Erst dann entfalten sie ihr volles Potenzial.

Und genau das tun wir bei Avaya. Wir verknüpfen die einzelnen Player zu einer gut funktionieren Mannschaft, die als kraftvolle Einheit aus menschlicher und künstlicher Intelligenz Ihre Unternehmensziele umsetzt.

* Quelle: IDC

 

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