Digitalisierung im Gesundheitswesen

2 minutes reading time (385 words)

Endlich abrechenbar - Video erobert das Gesundheitswesen

Video im Gesundheitswesen

Technisch war der Einsatz von Video und telemedizinischer Diagnostik schon lange möglich. Jetzt machen die Krankenkassen auch budgettechnisch den Weg frei. Dadurch eröffnen sich für Ärzte und Patienten ganz neue Möglichkeiten, da knappe Ressourcen einfacher erweitert werden können. Dies gilt gleichermaßen für Personal wie auch für die Ärzte selbst, die aufgrund der eingesparten Fahrten mehr Zeit für Ihre Patienten haben. Videosprechstunde mit visueller Verlaufskontrolle.

Insbesondere im postoperativen Bereich sind visuelle Kontrollen des Heilungsverlaufs notwendig. Bisher mussten die Patienten dafür entweder in die Klink fahren, oder die Ärzte mussten den Weg zum Patienten nehmen. Keine optimale Lösung, denn den Patienten hilft die Ruhe bei der Genesung und den Ärzten fehlt die Zeit für Hausbesuche. Per Videosprechstunde werden Konsultationen für beide Seiten einfacher. Und: Sie lassen sich dank Anlage 31b zum BMV-Ä mit einem Zuschlag für die Videosprechstunde abrechnen. Dies gilt beispielsweise für folgende Anlässe:

  • visuelle postoperative Verlaufskontrolle einer Operationswunde
  • visuelle Verlaufskontrolle einer/von akuten, chronischen und/oder offenen Wunde(n)
  • visuelle Verlaufskontrolle einer/von Dermatose(n), auch nach strahlentherapeutischer Behandlung
  • visuelle Beurteilung von Bewegungseinschränkungen/-störungen des Stütz- und Bewegungsapparates, auch nervaler Genese, als Verlaufskontrolle
  • Beurteilung der Stimme und/oder des Sprechens und/oder der Sprache als Verlaufskontrolle
  • anästhesiologische, postoperative Verlaufskontrolle.

Damit legt der Gesetzgeber auch die wirtschaftlichen Grundlagen für eine schnelle und effiziente Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Dies gilt selbstverständlich nur, wenn diese berufsrechtlich zulässig ist. Damit kann sich die Anschaffung einer geeigneten Videolösung bereits nach einem Jahr amortisieren.

Besserer Zugriff auf Fachwissen zum Wohle der Patienten

In einem komplexen wissenschaftlichen Umfeld wie der Medizin ist Spezialisierung unumgänglich. Deshalb sind Ärzte und Patienten häufig auf das Wissen von speziellen Fachärzten angewiesen. Dank Video lässt sich die interdisziplinäre Kommunikation direkt und in Echtzeit umsetzen. Dadurch werden zusätzliche Termine beim Facharzt inklusive Überweisung und zeitaufwendigem Schriftverkehr auf ein Minimum reduziert. Schon in kleineren Systemen können bis zu vier Teilnehmer an diesen Gesprächen teilnehmen, Inhalte auf dem Bildschirm teilen und Erkenntnisse analysieren. Das spart allen Beteiligten viel Zeit und hilft insbesondere den Patienten bei einer schnelleren Genesung.

Einfache Installation, variabler Zugriff für Teilnehmer

Für die Videosprechstunden benötigen Sie nur einen Videoarbeitsplatz wie zum Beispiel Avaya Scopia XT240. Weitere Teilnehmer können über Software am Multimedia-PC oder mobile Geräte wie Tablets oder Smartphones teilnehmen. Damit sind die technischen Hürden minimal. Je nach Einsatz in der Praxis, im ambulanten Klinikbereich oder im OP lassen sich verschiedenste Geräte zu leistungsfähigen Lösungen kombinieren.

Vom Post-it zu Swipe and Tap – Arbeiten 4.0 im Mit...
Wie Automatisierung unser Leben vereinfacht
 

Kommentare 1

Manuel Peichl am Freitag, 17. November 2017 09:39

Ein sehr interessanter Beitrag!
Vielen Dank

Ein sehr interessanter Beitrag! Vielen Dank :)
Bereits registriert? Hier einloggen
Gäste
Sonntag, 26. Mai 2019
Für die Registrierung bitte Benutzername, Passwort und nötige Felder eingeben.
 

Digitales Arbeiten

Erfahren Sie mehr über den Arbeitsplatz der Zukunft. Was erwartet uns und wie profitieren wir vom technischen Fortschritt? Antworten finden Sie in diesem E-Book.

E-Book laden

Cloud

Der Mittelstand zieht in die Cloud. Und das aus gutem Grund, denn die flexiblere Prozesse und Kostenvorteile überwiegen die Risiken. Details dazu  finden Sie in diesem E-Book.

E-Book laden