Video im Gesundheitswesen

Technisch war der Einsatz von Video und telemedizinischer Diagnostik schon lange möglich. Jetzt machen die Krankenkassen auch budgettechnisch den Weg frei. Dadurch eröffnen sich für Ärzte und Patienten ganz neue Möglichkeiten, da knappe Ressourcen einfacher erweitert werden können. Dies gilt gleichermaßen für Personal wie auch für die Ärzte selbst, die aufgrund der eingesparten Fahrten mehr Zeit für Ihre Patienten haben. Videosprechstunde mit visueller Verlaufskontrolle.

Insbesondere im postoperativen Bereich sind visuelle Kontrollen des Heilungsverlaufs notwendig. Bisher mussten die Patienten dafür entweder in die Klink fahren, oder die Ärzte mussten den Weg zum Patienten nehmen. Keine optimale Lösung, denn den Patienten hilft die Ruhe bei der Genesung und den Ärzten fehlt die Zeit für Hausbesuche. Per Videosprechstunde werden Konsultationen für beide Seiten einfacher. Und: Sie lassen sich dank Anlage 31b zum BMV-Ä mit einem Zuschlag für die Videosprechstunde abrechnen. Dies gilt beispielsweise für folgende Anlässe:

Damit legt der Gesetzgeber auch die wirtschaftlichen Grundlagen für eine schnelle und effiziente Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Dies gilt selbstverständlich nur, wenn diese berufsrechtlich zulässig ist. Damit kann sich die Anschaffung einer geeigneten Videolösung bereits nach einem Jahr amortisieren.

Besserer Zugriff auf Fachwissen zum Wohle der Patienten

In einem komplexen wissenschaftlichen Umfeld wie der Medizin ist Spezialisierung unumgänglich. Deshalb sind Ärzte und Patienten häufig auf das Wissen von speziellen Fachärzten angewiesen. Dank Video lässt sich die interdisziplinäre Kommunikation direkt und in Echtzeit umsetzen. Dadurch werden zusätzliche Termine beim Facharzt inklusive Überweisung und zeitaufwendigem Schriftverkehr auf ein Minimum reduziert. Schon in kleineren Systemen können bis zu vier Teilnehmer an diesen Gesprächen teilnehmen, Inhalte auf dem Bildschirm teilen und Erkenntnisse analysieren. Das spart allen Beteiligten viel Zeit und hilft insbesondere den Patienten bei einer schnelleren Genesung.

Einfache Installation, variabler Zugriff für Teilnehmer

Für die Videosprechstunden benötigen Sie nur einen Videoarbeitsplatz wie zum Beispiel Avaya Scopia XT240. Weitere Teilnehmer können über Software am Multimedia-PC oder mobile Geräte wie Tablets oder Smartphones teilnehmen. Damit sind die technischen Hürden minimal. Je nach Einsatz in der Praxis, im ambulanten Klinikbereich oder im OP lassen sich verschiedenste Geräte zu leistungsfähigen Lösungen kombinieren.